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Skjoldehamn Gugel Knud

Die Skjoldehamn Gugel wurde in einem heidnischen Grab aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts entdeckt. Dabei handelt es sich um eines der ersten Exemplare der Kopfbedeckung "Gugel" an sich.

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Skjoldehamn Gugel Knud von Burgschneider Fischgrätmuster Seit dem Hochmittelalter... mehr
Produktinformationen "Skjoldehamn Gugel Knud"

Skjoldehamn Gugel Knud von Burgschneider

Fischgrätmuster

Seit dem Hochmittelalter nachweisbar, ist die Gugel ein gern benutztes Kleidungsstück, welches es im 14. Jahrhundert in die Adelsmode geschafft hat.

Sie wurde oft verziert, wurde gern in leuchtenden Farben getragen und im späten 14. Jahrhundert, als sich ihre Verwendung wieder mehr auf das einfache Volk beschränkte, in alternativen Trageweisen genutzt. Charakteristisch für die hochmittelalterliche Gugel ist hier auch die Sendelbinde, welche anfangs am Rücken herunterhing, später auch um den Hals geschlungen getragen wurde.

 

Weiterführende Literatur: Katrin Kania: Übersehen – verkannt – vergessen: Die Gugel in Wort, Bild, Fund und Experiment. Bamberg 2003.

 

Der Grabfund aus Skjoldehamn warf seit seiner Bergung im Jahr 1936 viele Fragen auf und beschäftigt noch heute. Die Datierung des heidnischen Grabs im Marschland beläuft sich laut aktuellem Forschungsstand auf die erste Hälfte des 11. Jahrhunderts. Die Kapuze der Gugel von Skjoldehamn hat eine einfache quadratische Grundform und eine sehr breite Krempe, welche nicht rund, sondern mit einer Ecke auf die Brust fällt. Diese Gugel ist außerdem ein sehr frühes Exemplar der Kopfbedeckungsart, welche sich in Europa als allgegenwärtiges Kleidungsstück des Mittelalters durchsetzte.

Im Laufe der Untersuchungen wurde versucht das Kleidungsstück einem Geschlecht und Kulturkreis zuzuordnen. Dazu wurde nicht nur die DNA der bestatteten Person näher untersucht, sondern auch die zusätzlichen Funde. Die beiliegende Hose bestimmte die Theorie der Forscher, dass die Person männlich gewesen sein muss. Die DNA-Untersuchung im Jahr 1999 zeigte kein vorhandenes Y-Chromosom in den Knochen, was die Theorie untermauerte, dass es stattdessen eine Frau sein musste. Diese Methodik gilt allerdings als veraltet.

Die Frage nach der Kultur deutet auf Norwegen hin. Dies wird durch Verzierungen und morphologische Merkmale angenommen, welche nahelegen, dass es sich bei der bestatteten Person um ein Stammesmitglied der Sami handelte.

Weitere Forschung ist notwendig, da für diese Thesen nach wie vor einige Schlüsselbeweise fehlen. Modernere DNA-Analysen und die Erforschung der Geschichte der Mode der verschiedenen Sami-Gruppen werden dazu Aufschluss bringen.

40% Wolle, 30% Polyester und 30% Polyacryl

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